Heuschrecken und Fangschrecken in und um Rheinland-Pfalz

Myrmeleotettix maculatus (Gefleckte Keulenschrecke)

Überregionale Verbreitung

Die Art kommt in ganz Deutschland vor.

Regionale Verbreitung

Die Art ist in Rheinland-Pfalz recht verbreitet, aber nicht flächendeckend.

Lebensraum

Diese Art bevorzugt vegetationsarme, trockene Stellen. In Heidegebieten und Sanddünen sehr häuig zu finden, ebenso in dürren, kalkarmen Gegenden. Auf Kalktrockenrasen kommt sie dagegen nur selten vor. Erstaunlicherweise lebt sie auch vielfach in Mooren, bewohnt hier aber nur die trockensten Stellen, z.B. ausgetrocknete, abgetorfte Flächen.

Verhalten

Der Gesang ist sehr leise aber markant. Er besteht aus ca. 10 s langen Rheihen schwirrender Laute, die jeweils knapp 0,5 s dauern und durch kurze Unterbrechungen getrennt sind. Die Aktivitätszeiten der werbenden Männchen sind meist auf sonnige Tagesabschnitte begrenzt.

Gesetzlicher Schutz und Gefährdungseinstufung

Informationen über den Gefährdungsstatus bei ARTeFAKT.

Meldungen dieser Art in Deutschland und angrenzenden Gebieten

Artenportrait bei nabu-naturgucker.de.

Verwechslungsgefahr

Das Männchen ist recht einfach an seinen verdickten Fühlerenden zu erkennen, die an der Spitze zudem nach außen geknickt sind.
Die Fühler des Weibchen sind nur undeutlich verdickt, so dass es leicht mit dem Rotleibigem Grashüpfer (Omocestus haemorrhoidlis) zu verwechseln ist.

Häufigkeit der Meldungen im Jahresverlauf

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ArtenFinder-Meldekarte

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